Die Pyramide vom gesunden Umgang mit Geld

Wir alle kennen die Lebensmittelpyramide. So lernen wir von Kindesbeinen an, von welchen Lebensmittel wir wie viel essen sollen. Der Aufbau ist simpel: Grün an der Basis der Pyramide heisst, davon kann ich viel essen. Gelb in der Mitte  bedeutet, davon sollte ich schon etwas weniger essen. Die Warnfarbe Rot an der Spitze steht letztlich dafür, dass ich diese Lebensmittel äusserst sparsam zu mir nehmen sollte. So weit, so gut. Dieses Konzept ist etabliert. Die Kinder bringen die bunte Pyramide laminiert aus der Schule mit, damit wir sie in der Küche gut sichtbar aufhängen können. Ob wir uns immer daran halten, ist noch einmal eine andere Frage. Doch scheint es aus kognitiver Sicht ein halbwegs brauchbares, da anschauliches pädagogisches Mittel zu sein.

Auf dem Blog der Economistas sin fronteras („Ökonomen ohne Grenzen“) haben wir eine interessante Abwandlung der Lebensmittelpyramide gefunden: die Pyramide vom gesunden Umgang mit dem Geld. Sie zeigt, wofür und in welchen Mengen  das persönliche Einkommen verwendet werden sollte. Wir fanden die Idee sehr gut und haben die Pyramide deshalb – recht frei – ins Deutsche übersetzt.

pyramide

Die Pyramide ist nicht in Stein gemeisselt. Jede Person kann die Vorlage hier runterladen und den eigenen Bedürfnissen entsprechend anpassen. Die persönliche Pyramide könnt ihr an den Schreibtisch hängen. Das ist bei der Begleichung der Rechnungen – eben genauso wie bei der Lebensmittelpyramide –  ein guter Test, wie weit Wissen und Handeln auseinanderklaffen.

Was haltet ihr davon? Welche Begriffe würdet ihr anders benennen?

Vielen Dank übrigens an @economiajusta und @bancalimpia für den Hinweis auf diese schöne Analogie – ¡muchas gracias!

Barbara Bohr (@nachrichtenlos) u. Alberto Zuleta (@azuleta), 20.03.2013

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Ein Gedanke zu “Die Pyramide vom gesunden Umgang mit Geld

  1. Jeder sollte so früh wie möglich lernen, mit Geld umzugehen und wir als Eltern sind hier ein Vorzeigebeispiel für unsere eigenen Kindern. Es sollte im Interesse eines jeden sein, seine Kinder dahingehend zu erziehen, ein Gefühl für Geld zu bekommen, denn ansonsten zeigen sich später große Schwierigkeit auf.

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