Eine Welt ohne Banken

Wir diskutieren jeden Tag, wie wir die Geschäfte der Banken in den Griff bekommen. Beihilfe zur Steuerhinterziehung, Manipulation von Zinssätzen, betrügerische Spekulationen, Riesenboni , „too big to fail“  – das sind die Schlagwörter, die wir mit dem aktuellen Banking verbinden.

Schaffen wir es durch mehr Regulation, die Geschäfte in geordnete Bahnen zu lenken? Wer hat überhaupt noch den Überblick über das, was da kommt: Basel III, MIFID, Dodd-Frank, die Liikanen-Initiative, die die mögliche Trennung der Basisdienstleistungen, wie Zahlungsverkehr, Einlagen/Kredit im sogenannten Retail Banking von den spekulativen Handelseinheiten der Institute (Investment Banking) vorsieht?  Gesetzesinitiativen gibt es weltweit genug. Derzeit scheint es, dass die Banken für jede Regulierung, die ihnen aufgebürdet wird, neue Schlupflöcher finden.

Vielleicht ist es an der Zeit, nicht mehr nur die Banken  regulieren zu wollen, sondern einen Weg zu entwickeln, der eine Welt  ohne Banken vorsieht. Ganz im Sinne der freien Marktwirtschaft hiesse dies: Konkurrenz belebt das Geschäft.

Dazu habe ich einen Artikel für das gdi-impuls geschrieben,  der fragt, ob und wie eine Welt ohne Banken funktionieren könnte. Ganz abgesehen von den Regulierungsfragen, die sich auch in einer Welt ohne Kreditinstitute auftun, bleibt eines offen: Sind wir Kunden – Stand heute – überhaupt in der Lage, ohne Banken zurechtzukommen?

Hier ist der Artikel.

Barbara Bohr (@nachrichtenlos), 04.05. 2013

 

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