Mehr Nachhaltigkeit dank Parallelwährungen: Kann das funktionieren?

Im Rahmen der Reihe „Neue Wirtschaftsmodelle“ lud der Kulturpark Zürich am 31.10. zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Nachhaltiges Geld für eine nachhaltige Zukunft“ ein. Konkret ging es darum, ob und wie Parallelwährungen helfen können, die Nachhaltigkeitsziele der UN zu finanzieren.

Die Nachhaltigkeitsziele der UN stehen für einen grossen, globalen Konsens. Unser derzeitiges Wirtschafts- und Gesellschaftssystem weist zahlreiche Dysfunktionen auf, die bis zum Jahr 2030 behoben werden müssen. Dennoch bleiben zwei Kernthemen aussen vor: Zum einen, wie das Erreichen der Ziele finanziert werden soll. Zum anderen bleibt das Geldsystem als tragendes Element unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Miteinanders völlig unerwähnt. Das klingt absurd, meint der Veranstalter, denn mit Geld wird die ganze Wirtschaft betrieben, in Geld werden alle wichtigen Wirtschaftsindikatoren gemessen und am Geld entscheidet sich, was möglich ist und was nicht. 

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Für den ersten Redner, Stefan Brunnhuber, Psychiater und Ökonom, besteht kein Zweifel: Eine globale Parallelwährung kann Abhilfe schaffen. Sich zur Erreichung der Zeile alleine auf den Markt zu verlassen, helfe wenig, da 2/3 der SDGs sich auf Allgemeingüter beziehen, war seine Ausgangsthese. Das derzeitige Finanzsystem bezeichnet er als entropischen Sektor, der weitgehend mit sich und der Beseitigung der von ihm angerichteten Schäden beschäftigt sei. Er schlägt deshalb vor, optional eine zusätzliche globale Parallelwährung einzuführen, die nur einen Verwendungszweck kennt: die Erreichung der Nachhaltigskeitsziele. Diese Parallelwährung ist eine rein digitale Währung, die zusätzliche zweckgebundene Liquidität schafft. Die Zweckgebundenheit wird via Smart Contracts sichergestellt. Das Monitoring der Transaktionen soll der UN obliegen. Mit dieser zusätzlichen Währung möchte er vor allem institutionelle Anleger anlocken, die nicht nur langfristig und regelmässig Gewinne für ihre Zielgruppen erwirtschaften wollen, sondern ein immer grösseres Interesse daran haben, ihre risikoreichen, C02-lastigen Assets loszuwerden.

 

Das klingt nach intellektuellem Höhenflug, dem der Nachweis der Umsetzbarkeit noch fehlt. Den lieferte Claudio Gisler, Marketing- und Produktchef der Basler WIR-Bank. Er stellte in seinem Referat die bestens bekannte Parallelwährung WIR vor, die seit 1934 in der Schweiz im Umlauf und an den Schweizer Franken gekoppelt ist. Die Bank wurde in den Zeiten der Weltwirtschaftskrise als Genossenschaft gegründet, damit sich Schweizer Unternehmen solidarisch mit Liquidität versorgen konnten. So blieb der WIR in der Schweizer Wirtschaft und kurbelte sie an. Gisler bezeichnete den WIR als Schmiermittel, das gut funktioniert, weil alle Teilnehmenden einen klaren Vorteil von seiner Nutzung haben. Hauptmerkmal des WIR ist die Zinsfreiheit. Die Guthaben werden nicht verzinst, damit das Geld schnell wieder in Umlauf kommt. Früher musste sogar eine Gebühr für Guthaben gezahlt werden. Heute muss sich die Mittelstandsbank Neues einfallen lassen, denn die Schweizer Nationalbank kopiert mit ihrer Zinspolitik die ursprüngliche Geschäftsidee der WIR-Bank. Angesichts schrumpfender Umsätze im WIR-System schlug er vor, ob die Bank nicht einen Green Coin einführen solle. Die Überlegungen sind aber nicht abgeschlossen.

Domagoj Arapovic beurteilte die Idee der Parallelwährungen aus makroökonomischer Sicht. Er ist Senior Economist bei der Raiffeisenbank. Er machte gleich zu Beginn klar, dass das Finanzsystem überhaupt nicht nachhaltig ist. Das führt er vor allem auf die impliziten Staatsgarantien zurück, durch die die Banken zu hohe Risiken eingehen würden. Das Geldsystem, wie es heute existiere, werde zu oft als naturgegeben hingenommen. In diesem Bereich sei mehr Forschung notwendig, um Alternativen zu entwickeln. Dennoch zeigte er sich als Ökonom gegenüber einem grossflächigen Einsatz von Parallelwährungen eher skeptisch, da diese zu Effizienzverlusten und möglichen Inflationsrisiken führen könnten. Ihm war es an dieser Stelle wichtig, dass er damit nicht für die ganze Raiffeisenbank sprechen könne, sondern für sich als Privatperson. Er plädierte stattdessen für mehr finanzielle Anreize und Lenkungsabgaben zur Stärkung der Nachhaltigkeit. Das sei auch für die Bürger und Bürgerinnen leichter verständlich. Und ganz ohne Einschränkung werde es sowieso nicht gehen, schloss er.

So divers wie die Redner, zeigten sich auch die Fragen und Beiträge aus dem Publikum. Leider entfernte sich die Diskussion recht schnell von den Redebeiträgen, da es doch in zahlreichen Wortmeldungen mehr um ideologische Selbstdarstellung, als um die Suche nach Dialog ging. Die zahlreichen Thesen, Kommentare und Appelle aus dem Publikum zeigten mir aber auch, wie zersplittert die Gruppe der Menschen ist, die sich für eine grundlegende Überprüfung unseres Geldsystems interessiert. Das ist keine Gemeinschaft.

Dabei wäre es so wichtig, zunächst einmal eine gemeinsame Wertebasis zu schaffen, die eine engere und regelmässige Zusammenarbeit dieser Menschen ermöglicht. Denn Einzelmasken, unabhängig davon, wie überzeugend oder abgefahren ihre Ideen sind, werden das System nicht ändern können. Es wäre begrüssenswert, wenn der Kulturpark als Veranstalter und Jens Martignoni als Organisator und Moderator des Abends Raum und Zeit schaffen würden, dass sich eine Arbeitsgruppe „Nachhaltiges Geld“ in Zürich etablieren könnte, die regelmässig zusammenkommt und das Thema vorantreibt. Der Anlass war ein guter Einstieg. Wir Vorbänker stellen unser Forum auch gerne für Themen rund ums Geldsystem zur Verfügung und würden mitarbeiten.

Und vielleicht schaffen wir es dann auch, dass solche Podiumsdiskussionen nicht mehr nur männlich besetzt sind. Es geht eben nie nur um Geld allein.

Hier gibt es einen Link zur Aufzeichnung des Abends: https://www.kulturpark.ch/neuewirtschaft

Herzlichen Dank an Jens Martignoni, der mir eine Freikarte für die Abendveranstaltung zur Verfügung gestellt hat.

Barbara Bohr (@nachrichtenlos), 07. November 2019

 

 

Neue Erkenntnisse zur Arbeit der Treuhandanstalt

Rechtzeitig zur 30. Wiederkehr des Mauerfalls am 09. November möchte ich unsere letzte Buchbesprechung bei den Mikroökonomen verlinken.

Im letzten MikroBuch-Podcast sprachen wir nämlich über Norbert F. Pötzls aktuelle Analyse der Treuhandanstalt. Ziel seines Buches ist es, den zahlreichen Legenden über die Treuhandanstalt mit nachprüfbaren Fakten entgegenzutreten, ohne dass dabei übersehen wird, dass Erinnerungen auch von Emotionen bestimmt werden. Anhand von erst seit Kurzem zugänglichen Dokumenten soll aufgezeigt werden, was man wissen kann, wenn man es wissen will (Pötzl, S. 31). Pötzl versucht sich also an einer Neubewertung der Treuhandanstalt, die oft als Sündenbock für die Fehlschritte im Rahmen der Wiedervereinigung genannt wird.

Berlin, Mitte, Wilhelmstraße, Detlev-Rohwedder-Haus

Der Journalist Norbert F. Pötzl  analysiert die turbulenten Jahre der Treuhandanstalt in seinem neuen Buch «Der Treuhand-Komplex. Legenden. Fakten. Emotionen» anhand zahlreicher Akten und Interviews. Pötzl war langjähriger Spiegel-Redakeur und leitete von 1990-1994 das Berliner Büro des Magazins. Er kommt zu einem positiveren, differenzierteren Bild.

Die grosse Frage bleibt: Was hilft diese Form der Neubewertung für die Gestaltung der Zukunft? Haben nicht alle längst ihr Bild im Kopf? Darüber haben Marco, Anna und Barbara diskutiert.

Die Episode könnt Ihr hier nachhören. Auf der Seite findet Ihr auch alle weiteren Links, die wir im Podcast erwähnen.

 

Barbara Bohr (@nachrichtenlos), 06. November 2019

Zukunft kommt von Zuversicht

Wir haben einen mutigen und zuversichtlichen Blick in die Zukunft gewagt. Im Podcast der Mikroökonomen haben wir nämlich Uwe Schneidewinds aktuelles Buch „Die Grosse Transformation. Eine Einführung in die Kunst gesellschaftlichen Wandels“ besprochen. Hier geht es zu unserer Kritik: https://cdn.podigee.com/podcast-player/javascripts/podigee-podcast-player.js   Barbara Bohr (@nachrichtenlos), 30. September 2019

9 Massnahmen für ein klimafreundliches Finanzsystem

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Finance Watch hat neun Forderungen vorgestellt, die wir von Unternehmen und Politik verlangen sollen. Die Forderungen bilden das Kernstück einer grundlegenden Finanzreform. Die ist dringend nötig, denn trotz aller Lippenbekenntnisse unterstützen Kreditinstitute weiterhin Investitionen in fossile Brennstoffe. Nur ein aktuelles Beispiel, um den immensen Handlungsbedarf aufzuzeigen. So wird die Credit Suisse, die stolz von sich behauptet, ihren Betrieb CO2-neutral zu führen, den Börsengang von Aramco begleiten. Saudi Aramco ist die grösste Erdölfördergesellschaft der Welt.

Das sind die Forderungen:

  1. Um Finanzströme klimafreundlich umzulenken, braucht es eine klare Deklarationspflicht über „saubere“ und „schmutzige“ Anlagen. Sprich, es braucht eine verbindliche Taxonomie.
  2. Unternehmen müssen dazu gebracht werden, über ihre sozialen und ökologischen Auswirkungen zu berichten. Das machen zwar viele in ihren Nachhaltigkeitsberichten, allerdings oft mit viel Phantasie und wenig Vergleichsmöglichkeiten.
  3. Die Menschen sollen selber entscheiden, wohin ihr Geld fließt. Neben einem Informationsrecht beinhaltet diese Forderung das Recht, Gelder aus nicht gewünschten Investitionen abziehen zu können.
  4. Umweltbelastende Tätigkeiten sollen bestraft werden. Normen, Quoten und Steuern müssen umgesetzt werden, um schmutzige Anlagen teurer zu machen als nachhaltige Aktivitäten. Kurz: Externe Effekte müssen eingepreist werden.
  5. Keine Subventionen mehr für die fossile Wirtschaft. Auch der Staat muss hier deinvestieren.
  6. Finanzinstitute müssen ihre fossilen Risiken reduzieren. Der Wertverlust fossiler Ressourcen wird wahrscheinlich zu einer Finanzkrise führen (Platzen der Carbon Bubble). Diese kann nur verhindert werden, wenn Banken ihre Risiken reduzieren.
  7. Mehr öffentliche Mittel sollen in den Klimaschutz fliessen. Das braucht eine langfristige und koordinierte Planung.
  8. Die Kurzfristigkeit an den Finanzmärkten muss eingedämmt werden. Finanzanlagen dürfen nicht nur an ihrem Wertzuwachs für die Aktionäre oder andere Eigentümer gemessen werden, sondern müssen den langfristigen Nutzen für die Gesellschaft berücksichtigen.
  9. Diversifizierung des Finanzmarktes, damit die systemischen Risiken sehr grosser Finanzinstitute eingedämmt werden. Die Regierungen müssen ein regulatorisches Umfeld schaffen, in dem verschiedene Bankmodelle (öffentliche Banken, regionale Banken, ethische Banken) prosperieren können.

Diese Forderungen dienen also nicht nur dem Klima, sondern auch der Stabilität des Finanzmarktes insgesamt. Wenn das keine Win-Win-Situation ist.

Weitere Informationen findet Ihr auf der Seite von Finance Watch. Eine schöne Visualisierung der Forderungen könnt ihr hier runterladen.

Barbara Bohr (@nachrichtenlos), 17. September 2019

Philipp Thers Geschichte des neoliberalen Europa

Die Sommerpause ist vorbei. Unsere Buchbesprechung bei den Mikroökonomen zu Philipp Thers „Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent. Eine Geschichte des neoliberalen Europa“ (2015) ist online. An der Debatte beteiligten sich Ulrich Voß (danke fürs Hosten und Schneiden!), Marco Herack, Anna-Valentina Cenariu und Barbara Bohr. Hier könnt Ihr die Folge nachhören und kommentieren. Shownotes […]

Grüne Banken sollen städtische Klimainitiativen finanzieren

Grüne Banken gibt es schon lange. Nun scheinen sie erneut auf dem Vormarsch zu sein, da vor allem Städte neue Möglichkeiten suchen, wichtige Vorhaben zur Verhinderung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu finanzieren.

Vorreiterrolle der Städte

Viele Städte haben erkannt, dass sie an vorderster Front der Klimaaktivitäten stehen müssen. Eine wachsende Anzahl von Städten hat bereits offiziell den Klimanotstand erklärt, darunter Krakau, London, Liverpool, Paris, New York und Sydney. Laut der Website der Cedamia (Climate Emergency Declaration and Mobilisation in Action) haben inzwischen mehr als 888 Gerichtsbarkeiten in 18 Ländern mit 161 Millionen Einwohnern einen solchen Notfall erklärt. In der Schweiz engagieren sich ebenfalls viele Städte dafür, die CO2-Emissionen bis spätestens 2050 (teils auch früher) auf Netto Null zu senken. Teils laufen diese Aktionen über die Ausrufung des Klimanotstands, teil aber auch über politische Absichtserklärungen, die konkrete Handlungsfelder im Rahmen der eigenen Kompetenzen beinhalten (s. das Beispiel Zürich)

Public Green Banks

Das alles kostet. Wie das Magazin Smart Cities World berichtet, können grüne Banken eine Vorreiterrolle in der Finanzierung der Vorhaben spielen. Dabei geht es nicht alleine um private Finanzierung, sondern auch um die Etablierung öffentlicher Banken, die die grünen Projekte vorantreiben können. In der Schweiz könnten beispielsweise die Kantonalbanken diese Rolle mit übernehmen, da wir bereits öffentliche Banken besitzen und sich so auch endlich – im Sinne des Gemeinwohls – wesentlich von den privaten Banken differenzieren könnten.

In vielen anderen Ländern fehlt es an öffentlichen Banken, die Infrastruktur und andere gemeinwohlorientierte Investitionen mitfinanzieren können. Am 2. Juli unterzeichnete etwa der Bürgermeister von Washington DC, Muriel Bowser, den Green Finance Authority Establishment Act des Distrikts. Dadurch wurde Washington DC zur ersten Stadt der USA, die eine von der Stadtverwaltung finanzierte grüne Bank gegründet hat. Die Bank wird mit 105 Millionen Dollar an öffentlichen Mitteln kapitalisiert. Das ist zunächst nur als symbolischer Akt anzusehen, Jay Wilson, Programmmanager der DC Green Bank, vom Department of Energy & Environment (DOEE), sagte gegenüber SmartCitiesWorld, dass die Stadt mehr als 2 Milliarden Dollar benötigen würde, um ihre grünen Ziele zu erreichen.

Derzeit gibt es US-weit 14 solcher grüner öffentlicher Banken. Typischerweise sind Green Banks in den USA öffentliche oder quasi-öffentliche Institutionen, die in Zusammenarbeit mit privaten Kreditgebern (also sogenannte Public private partnerships) grüne Infrastrukturprojekte finanzieren.

Eine Green Cities Development Bank

Die Option, eine eigene öffentliche Bank für grüne Vorhaben zu gründen, ist vor allem für finanzstarke Städte realistisch. Für Städte mit geringem finanziellen Spielraum bleibt diese Option ein Traum. Damit auch solche Städte besseren Zugang zu Kapital für ihre grünen Investitionen erhalten, haben bereits im April die Gruppe „C40 Cities Climate Leadership“ und das Overseas Development Institute (ODI) ein Working Paper veröffentlicht.

In diesem schlagen sie die Gründung einer internationalen Finanzinstitution speziell zur Finanzierung städtischer Klimaprojekte vor. Diesen Vorschlag unterstützt beispielsweise Anies Baswedan, Gouverneur von Jakarta.

„Für Städte im globalen Süden mit begrenzten Ressourcen und konkurrierenden Prioritäten kann eine Green Cities Development Bank uns helfen, Programme für nachhaltige Entwicklung zu beschleunigen, die wir sonst nicht hätten unterstützen können.“

Das Zitat macht exemplarisch deutlich, dass der Wille, in grüne Projekte zu investieren, vorhanden ist, es aber gerade in ärmeren Städten viele konkurrierende Prioritäten gibt, so dass grüne Projekte oft das Nachsehen haben.

Hier ist der Link zum gesamten White Paper: Financing the sustainable urban future

Braucht es diese neuen Institutionen überhaupt?

Das Anliegen ist gut nachvollziehbar und klingt zunächst überzeugend. Nun gibt es bereits reichlich Entwicklungs- und Förderbanken. Da gibt es die Europäische Investitionsbank in Luxemburg, da gibt es die KfW in Deutschland. China hat seine China Development Bank, mit einem starken Fokus auf städtischen Infrastrukturen. Als Gegenmodell zur Weltbank gibt es seit einigen Jahren die New Development Bank. Die Liste bereits bestehender und funktionierender Institutionen ist lang.

Wäre es nicht besser, wenn diese bereits bestehenden Banken spezielle Förderprogramme für städtische Klimainitiativen schaffen würden? Wozu sonst wurde denn auch der Green Climate Fonds geschaffen? Vielleicht geht es auch eher darum, dass Städten ein leichterer und unmittelbarer Zugang zu diesen Institutionen gewährt werden muss. Dann bräuchte es nicht noch eine weitere Entwicklungsbank für klimafreundliche Städte. Oder – noch besser – wenn Städte einen besseren Zugang zu den nationalen Steuermitteln erhalten würden.

Ein Herz für Zahlen?!

Die aktuelle MONETA-Ausgabe beschäftigt sich mit dem Thema „Messen und Bewerten“. Anna und ich haben haben uns beide an der Ausgabe beteiligt. Im Artikel „Kann man das Gute messen?“ gebe ich einen Überblick über aktuelle Trends, wie die soziale und ökologische Wirksamkeit von Finanzanlagen gemessen werden kann. Anna zeigt auf, wie die Alternative Bank mit dem Thema umgeht.

Hier geht’s zum Artikel: https://www.moneta.ch/laesst-sich-das-gute-messen

Illustration: Claudine Etter (Copyright: ABS Schweiz)

Barbara Bohr (@nachrichtenlos), 21. Juni 2019